Autor:in:

Anne Esser
Anne Esser

Head of Marketing and Brand Strategy
KOGIT GmbH

Datum:

Why Non-Human Identity Security matters more than ever

Non-Human Identities entwickeln sich zu einer der größten Herausforderungen moderner Identity Security. Service Accounts, API-Keys, Workloads, Bots und KI-Agenten greifen auf Systeme, Daten und Prozesse zu – oft ohne die klare Sichtbarkeit und Kontrolle, die bei menschlichen Identitäten selbst verständlich ist.

Unternehmen werden immer stärker durch Automatisierung, Cloud-Services, hochdynamische IT-Landschaften und KI-gestützte Prozesse geprägt. Gleichzeitig entstehen in hohem Tempo neue digitale Identitäten, die nicht zwangsläufig einer Person zugeordnet sind und dennoch auf kritische Systeme zugreifen können.  

Diese Identitäten arbeiten im Hintergrund. Sie verbinden Anwendungen, steuern Schnittstellen oder führen automatisierte Prozesse aus. Ebenso KI-Agenten. Sie gehen einen entscheidenden Schritt weiter: Sie handeln zunehmend autonom, passen ihr Verhalten an und agieren dadurch weniger vorhersehbar als klassische Automatisierungen. Genau das eröffnet neue Möglichkeiten – und schafft neue Risiken. Es ist wie bei einem Orchester, das ohne sichtbare Musiker spielt: Vieles läuft scheinbar von selbst. Doch hinter jeder Aktion steht ein Akteur. Entscheidend ist, dass wir wissen, wer mitspielt, welche Rolle vorgesehen ist und wer den Einsatz verantwortet.

Bild KI generiert

Was macht sie zum Risiko?


Viele Non-Human Identities sind schwer sichtbar, nicht eindeutig verantwortet oder mit zu weitreichenden Rechten ausgestattet. Ein alter Service Account, ein nicht rotierter API-Key oder ein überprivilegierter KI-Agent kann schnell zu einem Einfallstor für Angreifer werden.

Besonders kritisch: Klassische Sicherheitsmechanismen für menschliche Nutzer greifen hier oft nicht. Eine Maschine nutzt keine MFA-App. Ein Agent bestätigt keinen Login. Deshalb braucht es andere Formen von Kontrolle.

Was Unternehmen prüfen sollten


Unternehmen müssen wissen, welche nicht-menschlichen Identitäten existieren, welche Rechte sie besitzen, wofür sie genutzt werden, was sie tun und wer dafür verantwortlich ist.

Entscheidend sind klare Regeln für Erstellung, Nutzung, Überprüfung und Entfernung dieser Identitäten. Nur so lassen sich Risiken reduzieren, Zugriffe nachvollziehen und Compliance-Anforderungen erfüllen.

„Non-Human Identities entwickeln sich zu einerder größten Herausforderungen moderner IdentitySecurity. Service Accounts, API-Keys, Workloads,Bots und KI-Agenten greifen auf Systeme, Datenund Prozesse zu – oft ohne die klare Sichtbarkeitund Kontrolle, die bei menschlichen Identitätenselbstverständlich ist."

Warum KI-Agenten das Thema verschärfen

Mit KI-Agenten entsteht eine neue Klasse nicht-menschlicher Identitäten. Sie können

Aufgaben autonom ausführen, Systeme verbinden und Aktionen auslösen. Damit brauchen sie eigene Berechtigungen, klare Verantwortlichkeiten und kontinuierliche Kontrolle.

Die Frage lautet nicht mehr nur: Wer hat Zugriff? Sondern auch: Welche nicht-menschliche Identität handelt gerade – und darf sie das?

Was KOGIT darunter versteht

Für KOGIT sind Non-Human Identities ein zentraler Bestandteil moderner Identity Security. Unternehmen müssen nicht nur Menschen absichern, sondern jede Identität, die zugreifen, handeln oder Entscheidungen auslösen kann.

KOGIT unterstützt dabei, Non-Human Identities sichtbar zu machen, Risiken zu bewerten und Governance-Strukturen aufzubauen, die mit Automatisierung, Cloud und KI-Agenten Schritt halten. Damit aus vielen selbstständig agierenden Akteuren ein abgestimmtes Zusammenspiel wird, braucht es klare Zuständigkeiten, passende Berechtigungen und kontinuierliche Kontrolle.

Fazit

Non-Human Identities im Allgemeinen und autonom agierende KI-Agenten im speziellen sind keine technische Nebensache mehr. Sie sind wesentlicher Teil der sicherheitskritischen Architektur moderner Unternehmen.

Wer Identity Security zukunftsfähig aufstellen will, muss auch die Identitäten kontrollieren, die keinem realen Menschen zugeordnet sind.“

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