Upgrade auf SAP NetWeaver Identity Management 8.0

SAP stellt Support für Version 7.2 im Dezember 2018 ein

Nutzen Sie SAP NetWeaver Identity Management (SAP IdM) noch in der Version 7.2? Dann ist jetzt der beste Zeitpunkt für ein Upgrade gekommen: SAP IDM 8.0 bietet Unternehmen viele neue Funktionen und ist mittlerweile komplett in die SAP-Welt integriert. Nutzen Sie deshalb das Upgrade, um Ihr Identity Management System insgesamt zu überarbeiten – bevor der Support für SAP IdM 7.2 Ende endgültig 2018 ausläuft.

Nach dem zuletzt gewährten Aufschub, um den viele Kunden gebeten hatten, ist im Dezember 2018 endgültig Schluss: Alle Nutzer von SAP NetWeaver Identity Management (SAP IdM) 7.2 müssen sich auf das Ende des Kundensupports durch SAP einstellen. Das Problem: Noch immer ist Version 7.2 deutlich häufiger im Einsatz als die Nachfolgeversion 8.0. Viele Unternehmen stehen deshalb aktuell vor der Herausforderung, ihr IdM-System rechtzeitig upzugraden, um die wichtigen Support-Leistungen nicht zu verlieren.

Die Gründe warum viele Kunden mit dem Upgrade bislang zögerten sind von Unternehmen zu Unternehmen unterschiedlich. Der große Versionssprung mit vielen grundlegenden Neuerungen und einige anfängliche „Kinderkrankheiten“ bei SAP IdM 8.0 sorgten außerdem im Markt für eine gewisse Skepsis gegenüber einem Upgrade. Gerade bei IdM-Projekten wird schließlich viel Customizing betrieben – ändert sich ein Produkt nach dem Versionsupgrade stark, wächst auch der Anpassungsaufwand deutlich.

Chancen des Upgrades nutzen

Ein Upgrade von SAP IdM 7.2 auf die Version 8.0 kann für viele Unternehmen aber auch eine Chance sein, längst geplante Neuerungen am IdM-System endlich anzugehen – wie etwa das Entrümpeln des Rollenmodells oder die Einführung einer Automatisierung der Benutzerverwaltung.

Zudem bietet SAP IdM 8.0 einige grundlegende Vorteile gegenüber der Vorgängerversion. So kann die Entwicklung und Konfiguration nun paketweise erfolgen, wobei sich die Entwicklung der einzelnen Pakete nicht gegenseitig behindert. Eine granulare Zugriffssteuerung erlaubt beispielsweise, dass ein Benutzer Entwicklungen zwar sehen, aber nicht ändern kann. Mit dem grafischen Designer lassen sich Prozesse endlich in der von anderen Programmen gewohnten Art und Weise aufbauen und über das erweiterte administrative Webinterface können Jobs gestartet oder Konfigurationen angepasst werden. Zudem ist die Geschwindigkeit und Performance bei der neueren Version deutlich besser.

SAP IDM 8.0 ist endlich in die SAP-Welt hineingewachsen. Seit SAP die IdM-Software im Jahr 2007 von MaXware gekauft hat, ist sie mit jedem Release mehr zu einem SAP-Produkt geworden. Mit der Version 8.0 läuft nun auch die Entwicklungsumgebung Identity Management Developer Studio nicht mehr unter Windows, sondern plattformunabhängig unter Eclipse – so wie die anderen SAP-Produkte. Darüberhinaus kann SAP IdM erstmals auch über SAP HANA gesteuert werden oder sogar auf HANA laufen.

Upgrade-Strategien

Beim Upgrade auf SAP IdM 8.0 können verschiedene Strategien verfolgt werden – je nachdem, wie nahe die Installation am SAP-Standard ist und wie intensiv IdM im Unternehmen genutzt wird. KOGIT berät bei der Wahl und der Umsetzung der richtigen Strategie. Unternehmen müssen aber darauf eingestellt sein, eigene Ressourcen für das Upgrade, den internen Know-How-Aufbau und das Testing zur Verfügung zu stellen.

Für manche Unternehmen bietet sich eine Minimallösung mit vergleichsweise geringem Aufwand an. Eine solche Lösung wäre es, das System einfach zu patchen. Der gesamte Content, wie beispielsweise Globale Konstanten, Connectoren, Scripte und Formulare – befindet sich dann in einem Paket. Dieser Ansatz ist zunächst kostengünstig. Er hat aber auch einige Nachteile. So entsteht beim Testing und bei zukünftigen Weiterentwicklungen ein hoher Mehraufwand. Außerdem können die Features, die die Version 8.0 von Haus aus mitbringt, nicht genutzt werden. Denn: In SAP IdM 8.0 ist nun einiges als Standardmechanismus vorhanden, für das bisher aufwändige, kundenspezifische Anpassungen in der IdM-Installation notwendig waren. Um das Upgrade sinnvoll und zukunftsfähig zu machen, müsste das entstandene große Paket auseinandergenommen und einzelne Funktionalitäten separat gehandhabt werden.

Für ein gründliches Update bietet KOGIT zwei verschiedene Strategien an. So kann zum einen ein völlig neues System aufgesetzt werden, in das die Daten importiert werden. Dadurch geht allerdings die Historie verloren. Alternativ kann das System auch auf Basis einer Kopie des produktiven Systems in einer Testumgebung weiterentwickelt werden. Im Rahmen eines Workshops können die IDM-Experten von KOGIT mit Ihnen die beste Upgrade-Strategie erörtern.

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